Familienrecht


Ehevertrag · Sorgerecht · Unterhalt · Scheidung · Trennungsjahr

Familienrecht

  • Eheschließung
  • Änderung vermögensrechtlicher Situationen wie Firmengründung / Firmenübernahme
  • Trennung bzw. anstehender Scheidung
  • Ehevertrag, der sich Ihrer zukünftigen Familienplanung sowie Vermögensvorsorge anpasst
  • Trennungs- oder Scheidungsfolgenvereinbarung, die die strittigen Fragen des zukünftigen „Zusammenlebens“ regelt
  • Berechnung von Unterhaltsansprüchen
  • Bestimmung von Ausgleichsansprüchen aus dem ehelichen Güterrecht
  • Erarbeitung interessengerechter und individueller Lösungen zur Betreuung gemeinschaftlicher Kinder
  • Unterhaltsforderungen
  • Entzug Ihres Sorgerechtes
  • Verschleierung von angelegten Vermögen im Zugewinnausgleich

Rechtsanwalt für Familienrecht in Würzburg und Fulda – Wir bieten unseren Mandanten eine umfassende Beratung und Interessenvertretung in Bezug auf Familienrecht, Scheidung, Unterhaltsansprüche, Unterhaltsforderungen, Sorgerechtsregelungen und Ausarbeitung eines Ehevertrages an.

Scheidungsanwalt | Scheidungsanwältin Würzburg, Fulda oder Schweinfurt

Sie sind auf der Suche nach einem Scheidungsanwalt / Scheidungsanwältin in Würzburg, Fulda oder Schweinfurt? Unsere Fachanwältin für Familienrecht Katharina Kagias steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

Was sind familienrechtliche Angelegenheiten?

Das Familienrecht ist ein Teilgebiet des Zivilrechts. Es regelt nicht nur die rechtlichen Beziehungen zwischen Partnern, sondern auch die der Eltern zu ihren Kindern. Darüber hinaus umfasst es das Recht der Schwägerschaft und der Verwandtschaft. Auch gesetzliche Vertretungsbefugnisse im Falle einer Betreuung, Pflegschaft oder Vormundschaft fallen unter das im vierten Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) angesiedelte Familienrecht.

Zählt das Sorgerecht zum Familienrecht?

Sorgerecht und Umgangsrecht sind Kernbereiche des Familienrechts, die das Verhältnis der Eltern zu minderjährigen Kindern regeln. Das Sorgerecht untergliedert sich in verschiedene Teilbereiche: Die Personensorge, bestehend aus den Bereichen gesetzliche Vertretung des Kindes, dem Aufenthaltsbestimmungsrecht und der Gesundheitsfürsorge, sowie die Vermögenssorge. Das Umgangsrecht regelt die Besuche und Kontakte zwischen Elternteil und minderjährigem Kind.

Welche Schwerpunkte kennt das Familienrecht?

Das Familienrecht kennt unterschiedliche Schwerpunkte. Zu den bedeutendsten Eckpfeilern zählt die Ehe, die Scheidung und der Unterhalt. Dementsprechend beschäftigt sich das Familienrecht mit den Voraussetzungen, die an die Schließung einer Ehe oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft geknüpft sind. Es bildet die Basis für einen Ehevertrag. Es regelt die Rechte und Pflichten der Partner untereinander. Gleichzeitig klären die gesetzlichen Vorschriften die Verteilung der Güter – sowohl für die Dauer der Ehe oder Lebenspartnerschaft als auch für eine eventuelle Trennung. Das Familienrecht befasst sich mit den für eine Scheidung geltenden Bedingungen, mit etwaigen Umgangsrechten, mit Unterhaltsverpflichtungen für den geschiedenen Ehepartner und Unterhaltszahlungen an gemeinsame Kinder. Darüber regelt das Familienrecht sämtliche Fragenstellungen, die mit der

  • Abstammung
  • Adoption
  • Betreuung
  • Pflegschaft
  • Vormundschaft

zusammenhängen.

Wonach richtet sich die Höhe der Unterhaltszahlungen ?

Die Höhe der Unterhaltsverpflichtung hängt grundsätzlich vom Einkommen des Unterhaltspflichtigen ab. Als Maßstab für die Berechnung einer Unterhaltszahlung dient die im Jahre 1962 vom Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf eingeführte Düsseldorfer Tabelle. Die durch zahlreiche Unterhaltsleitlinien verschiedener Oberlandesgerichte ergänzte Richtlinie besteht aus insgesamt vier Teilen und befasst sich mit dem Unterhalt für eheliche und nichteheliche Kinder, dem Unterhalt für (geschiedene) Ehegatten, der Mangelfallberechnung sowie dem Unterhalt für Verwandte ersten Grades. Obwohl die Düsseldorfer Tabelle keine Gesetzeskraft hat, ist sie doch von entscheidender Bedeutung: Sie schafft einen wichtigen Standard in Bezug auf die Unterhaltshöhe und stellt somit sicher, dass die in bestimmter Beziehung zum Unterhaltspflichtigen stehenden Personen ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Wann kann eine Scheidung erfolgen?

Eine Scheidung kann erst erfolgen, wenn die Ehe zerrüttet ist. Das heißt: Die Lebens­gemeinschaft darf nicht mehr bestehen und es kann auch nicht erwartet werden, dass sie wieder­hergestellt wird. Die Zerrüttung wird meist dadurch deutlich, dass die Ex-Partner eine bestimmte Zeit getrennt gelebt haben. Wichtig ist die „Trennung von Tisch und Bett“. Die Ex-Partner müssen getrennt wirt­schaften und ihre sexuelle Beziehung aufgegeben haben. Es sollten keine gemein­samen Aktivitäten mehr in der Frei­zeit statt­finden. Die Trennung kann auch in der gemein­samen Wohnung voll­zogen werden. Wollen beide Partner die Scheidung, gilt die Ehe als zerrüttet, wenn sie ein Jahr in diesem Sinne getrennt gelebt haben. Will nur einer von Ihnen die Scheidung, wird erst nach einer dreijäh­rigen Trennungs­zeit gesetzlich vermutet, dass die Ehe zerrüttet ist.

>> Aktuelle Entscheidungen zum Ehegatten- und Kindesunterhalt

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